logop.jpg (4646 Byte) platz16x16.gif (55 Byte)
platz16x16.gif (55 Byte)
SchaltR_Home.jpg (1669 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Hof.jpg (1914 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Wir.jpg (1459 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Umg.jpg (1997 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Pferde.jpg (2145 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Tiere.jpg (2123 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Erleb.jpg (1964 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Reit.jpg (1885 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Links.jpg (1615 Byte)
BannerR_Erleb.jpg (7206 Byte)
platz284x16.gif (913 Byte) platz16x16.gif (55 Byte) platz284x16.gif (913 Byte)

Zurück

Ausflug nach Santa Cruz (Bolivien)

(Ricardo, Rosaleda, den 1.9.2000)

Einige Tage vor Antritt der Reise kaufen wir die Busbillette in Neuland. Im Supermercado Siemens gibt es die Möglichkeit, Busfahrten zu buchen. Wöchentlich fahren mehrere Busse von Asunción nach Santa Cruz. Zweimal fährt Stel-Turismo mit bequemen Liegesitzen nach Bolivien. Wir möchten diesen Komfort nutzen, denn von Rosaleda bis Santa Cruz dauert die Fahrt immerhin rund 20 Stunden. Wir können einen guten Preis aushandeln und kaufen auch gleich die Tickets für die Rückreise, das sei billiger. Das ist auch tatsächlich so, denn ein Mitreisender zahlte von Santa Cruz nach Asunción 70 US-Dollar, während wir nur 42 zu berappen hatten.

In der Nacht von Sonntag auf den Montag fährt uns Maleika zur Polizeistation auf der Picada Quiniento (Ruta 500), die zwei Kilometer von Rosaleda und fünf Kilometer von unserem Hof entfernt liegt. Maleika ist die Tochter von Inge und Theo – mehr bekannt unter der Bezeichnung "Hamburger" – die in Mariscal Estigarribia die Pension "Maleika" führen. Sie wird in unserer Abwesenheit unsere "verhätschelten" Tiere betreuen.

Praktisch für uns ist es, dass die Busse nach Bolivien nicht mehr wie früher über Mariscal, sondern über die Quiniento fahren; diese Strasse ist offensichtlich besser befahrbar. So können wir praktisch vor unserer Haustüre ein- und aussteigen.

Aufgrund der Abfahrtszeit in Asunción müsste der Bus um 3 Uhr nachts hier vorbeifahren. Pünktlich um 4 Uhr 15 kommt er. Am Polizeiposten muss er sowieso anhalten, sodass wir problemlos zusteigen können. Unsere Sitzplätze sind bereits besetzt. Aber der Busbegleiter schafft uns kurzerhand irgendwelche Plätze frei. Unsere Taschen können wir nirgends verstauen; so lassen wir sie im Mittelgang stehen und fügen uns harmonisch in die bereits schlafende Gesellschaft ein. Ich rücke einen indianischen Hintern etwas beiseite, so dass es auch Platz für meine müden Glieder hat. Wie fast alle Strassen im Chaco führt auch diese immer geradeaus. Und wie fast alle Strassen ist auch diese nicht geteert oder geschottert sondern mit Löchern und Furchen übersät. Nach etwa zwei Stunden gibt es einen Halt. Pissen ist angesagt, die Männer am Strassenrand, die Frauen im Busch.

Nach zwei Polizei- und zwei Militärkontrollen sind wir irgendwann auf bolivianischem Boden. Der Chaco geht langsam in ein hügeliges Gelände über. Die Vegetation ist noch fast dieselbe. Nur die Strasse wechselt von Sand- in eine Schotterpiste. Sie ist aber genauso holprig und staubig.

Wir kommen nach Villa Montes, dem ersten Städtchen auf bolivianischer Seite. Von da an gibt es Asphalt. Aber nicht zu früh gefreut. Das Vergnügen dauert nicht allzulange. Bald sind wir wieder auf der gewohnten Rüttelpiste. In Villa Montes hat ein anderer die Pause dazu benutzt, meinen Platz einzunehmen, es sei seiner. Der Busbegleiter beruhigt mich indem er behauptet, es habe genügend Platz an Bord. Einer geht zum Buspersonal nach vorne um zu Schwatzen. So erhalte ich seinen Platz neben dem Eingang. Die Türe nach vorne ist offen und in dieser Position mit einem Seil fixiert. Das heisst für mich, dass die Türe genau zwischen meine Beine zu liegen (oder sagt man hier "stehen") kommt. Ein Bein muss ich auf die hintere Seite der Türe zwängen und das andere bleibt im Durchgang liegen, so dass jeder darüber stolpern muss. Mit dieser Beinstellung lehne ich mich genüsslich in die Horizontale.

In Camiri wechselt dann der Fahrer und damit auch der Fahrstil. Wie ich dann später in Santa Cruz feststellen kann, entspricht dieser Fahrstil eher dem der Bolivianer. Die Bremsen werden massiv geschont und dafür die Hupe energisch eingesetzt. Dies erlaubt auch eine schnellere Fahrweise, da man nicht immer unnötig abbremsen muss. Nur die anderen Verkehrsteilnehmer haben sich ein bisschen anzupassen: Kühe, Gauchos, Esel, Hunde, Schweine und Hühner haben fluchtartig die Strasse zu verlassen, die haben da auch nichts verloren. Auch entgegenkommende PWs haben sich in den Strassengraben zu verdrücken. Nach einigen Bachdurchquerungen geht‘s wieder volle Fahrt voraus und Holperdi-holper. Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt, um das Essen zu servieren. Fast vergeblich versuche ich mit dem Reis und dem Hähnchen meinen Mund zu treffen. Irgendwann gebe ich auf. Das kulinarische Niveau berechtigt auch, das Essen ohne schlechtes Gewissen einzustellen.

Wir kommen zügig voran und erreichen bereits um 23 Uhr das Ziel Santa Cruz. Wir nehmen uns ein Taxi und fahren zum Hotel Leyla. Es wurde und als preiswert empfohlen. Bald legen wir uns ins Bett, müssen aber feststellen, dass die Bussitze (auch mit Türe zwischen den Beinen) bequemer waren. Hängemattenliebhaber hätten aber die Betten geliebt.

Wir sind früh auf, denn geschlafen haben wir genug und bei diesen Betten sind wir froh, aufstehen zu dürfen. Wir warten bis das Frühstück ("?") gegen acht Uhr aufgetischt wird. Es gibt Brot und ganz wenig Butter – sie ist nicht ranzig, denn normalerweise sei sie ranzig wurde uns später erzählt – und keine Marmelade, dafür ein Spiegelei und Kaffee.

Dann geht’s auf in die City. Santa Cruz gilt – laut Bolivien-Guide - als die heimliche Hauptstadt. Wir sind überrascht, wie gepflegt und liebevoll sich die Stadt präsentiert, mit Holzsäulen und Laubengängen im Kolonialstil. Auch die meisten Leute machen einen gepflegten Eindruck und sind klassisch oder modern gekleidet. Uns erinnert Santa Cruz stark an Sevilla in Spanien. Wir erleben die Bolivianer als nett, kommunikationsfreudig und hilfsbereit. Wir werden gar nicht als Gringos behandelt.

Wir besuchen die Feria Barrio Lindo, ein riesiger Markt, der Mittwochs, Freitags und Samstags offen ist. Unter einem Dach mit einer Seitenlänge von ca. 500 Metern drängen sich hunderte von Verkaufsständen oder –nischen in zig Gassen und Querstrassen. Da reiht sich Jeans-Stand an Jeans-Stand, Turnschuh-Stand an Turnschuh-Stand und wieder Jeans-Stand an Jeans-Stand. Wer die alle kaufen soll weiss ich nicht. Dann endlich ein Stand mit Unterwäsche, mit Schuhbändeln, mit Haushaltgeräten mit Werkzeugen, mit Babysachen und und und. Wie lange braucht man wohl, um in nützlicher Frist einkaufen zu können, die Sachen zu finden, die man will? Aber um das geht es hier auch nicht. In diesem Markt wird gelebt und der Markt wird erlebt. Diese Art einzukaufen darf von keinem Supermercado rationalisiert werden. In Santa Cruz gibt es noch weitere Märkte, aber das Prinzip und das Angebot bleiben dasselbe – mindestens aus unserem Blickwinkel betrachtet.

In der Stadt treffen wir auch viele Mennoniten, alle Männer in Latzhosen und mit breitrandigem Strohhut in Stetson-Form wie J.A. (Dallas). Zwei Meter hintenan die jeweilige Frau in mittelalterlicher Kostümierung. Dann ein anderes Szenario: In einer Gasse wird ein ca. 14-jähriger Junge an den Händen abgeschleppt. Sein lebloser Körper wird wie ein Stück Schlachtvieh über den Asphalt gezogen. Hinterher eine Menge Schaulustiger jeglichen Alters. Der Taxifahrer, mit dem wir gerade unterwegs sind, meint: "Ein Drogentoter, das mache nichts". Wir sind schockiert.

Wir fahren in ein 15 Kilometer entferntes Städtchen, natürlich hat es auch dort einen Markt. Unterwegs fahren wir an vielen schönen Gartenanlagen vorbei. Das sei das Erholungsgebiet der Stadtbewohner am Wochenende, wird uns erklärt. Wir besuchen auch eine Finca mit Rindern und Feldern. Die Pferde und das Vieh das wir in unserer kleinen Bolivienreise antreffen sind allesamt mager, struppig und verwurmt. Von Rinderzucht und –mast scheint man hier nicht sehr viel zu verstehen und Wurmkuren kennen man wohl kaum oder sie sind zu teuer.

Kulinarisch gesehen ist Santa Cruz und Umgebung ein absoluter Tiefflieger, ein Jammertal. Natürlich sind unsere paar konsumierten Häppchen statistisch gesehen nicht repräsentativ, aber ich möchte meine Taxierung hier trotzdem kundtun: Boliviens Gastronomie ist nebst einem Volltreffer von Lasagne im "Mercado Barrio Lindo" zwischen lieblos und krass ungeniessbar einzustufen. Einmal essen wir Fleischspiess mit Pommes. Meine Frau benutzt oft den Spruch: "Mit diesem Fleisch könne man die Schuhe sohlen und nach Rom pilgern." Dieser Vergleich trifft hier hundertprozentig zu. Die Fritten sind kalt und schlaff und zudem aus Süsskartoffeln gemacht. Zu Trinken gibt es das Nationalgetränk "Chicha" oder gar nichts. Ich nehme Chicha, meine Frau die andere Variante. Chicha ist ein blass-milchig-weisses Gebräu aus einem Fruchtsaft und schmeckt etwas sehr gewöhnungsbedürftig, Ich jedenfalls komme nicht als Chicha-Fan aus Bolivien zurück. Wie mir später jemand erklärt, sei das Getränk "speichel-gegärt"; na dann prost! Alkohol wird öffentlich sehr wenig getrunken und angeboten. An einem Stand ist ein Schild mit der Anschrift "Chicha-Bier" angebracht. Ich, halb ausgedörrt, sehe nur das Wort "Bier" und bestellte sofort eines. Aber was bekomme ich? Natürlich ein Chicha. Mit Todesverachtung kippe ich die undefinierbare Brühe hinunter; ich bin noch kein Bolivianer.

In der kurzen Zeit haben wir viel gesehen und treten am Mittwoch um 19 Uhr die Rückreise an. Diesmal haben wir unsere Sitzplätze auf sicher, da wir vom Start weg dabei sind. Das muss zwar nicht unbedingt heissen, dass das die ganze Reise so sein muss. Ein Deutscher, der sich seit fast einem Jahr auf Südamerikareise befindet, muss nach der Rast in Villa Montes feststellen, dass sein Platz besetzt ist. Sie ist hier zugestiegen und behauptet stur, dass "ihr" Platz 6 sehrwohl "sein" Platz 8 sei. Irgendwie wird Platz geschaffen. Die hübsche Zusteigerin ist sehr gesprächig und begibt sich bald da und dort auf einen Schwatz zu Leuten und setzt sich ungeniert auf deren Gepäck. Nebst einem spröden Mennoniten-Ehepaar reist auch ein gesprächiger und lachfreudiger Mennoniten-Junggeselle älteren Semesters mit. Er bewegt sich virtuos zwischen den Sitzreihen und plaudert mal da und mal dort. Aber am besten gefällt es ihm dann in der hintersten Sitzreihe, eingeklemmt zwischen hübschen Einheimischen. Neben mir auf der anderen Gangseite sitzt eine Indianerin mittleren Alters. Sie kommt aus La Paz und will ihre Verwandten in Asunción besuchen. Sie ist gepflegt und trägt traditionelle Kleider in bewusst abgestimmten dezenten Farben. Sie macht auf mich den Eindruck einer gebildeten Person aus reicheren Verhältnissen. Ich kann mich dann aber doch nicht entschliessen, sie zu fragen, womit sie ihr Geld verdiene.

Im Bus werden zwei Mahlzeiten serviert. Die bestehen aus einem Plastikset mit verschiedenen Häppchen in den Abteilungen, wie im Flugzeug, einfach nur kalt und schlapp. Die erste Mahlzeit erhalten wir gleich am Start, und da der Bus erst mit dreiviertelstunden Verspätung abfährt, kann man diesmal rüttelfrei dinieren. Wir sparen uns dieses Essen, das mit einer Klarsichtfolie gut abgedichtet ist auf, denn wir haben uns kurz vor Abreise die einzigen essbaren Fritten besorgt, die es in Santa Cruz gibt: Beim Mc Donalds (bitte nicht weitersagen). Da wir bis zur nächsten Mahlzeit nicht so recht Hunger verspüren, verschenken wir unser Essen bolivianischen Soldaten an der Grenze. Die sind uns unendlich dankbar. Susanne wollte eigentlich und für sie typisch damit die ausgemergelten Hunde füttern, aber ich intervenierte mit der Begründung: Es sei etwas pietätlos vor vielleicht nicht so gut verpflegten Menschen zuerst die Hunde zu berücksichtigen. Sie beugt sich meinem Einwand und wir machen wie gesagt den armen Jungen im Kämpfer eine Freude. Von der zweiten Mahlzeit kann man mindestens das Hähnchen verspeisen. Bolivien scheint sowieso mehr ein Pollo- als ein Beefe-Land zu sein. Die Plastikuntersätze mit den Essensresten und das Plastikbesteck werden in schwarzen Abfallsäcken vom Busbegleiter eingesammelt. Meine Frau sagt: "Der wirft die jetzt gleich zum Fenster hinaus." Ich entgegne: "Das kann nicht sein!" ... Meine Frau hat recht.

Bald sind wir wieder im Chaco. Wir sitzen weit hinten. Wenn man nach vorne schaut sieht es fast so aus, wie wenn sich ein Boot durch starke Meereswogen kämpft. Der Bus wippt auf und ab. Ein starker Wind bläst den Strassenstaub bis über die Seitenfenster hoch. Plötzlich haben wir sogar Staub im Innern des Busses. Die vordere Dachluke wir aufgerissen und ein Seitenfenster auf der Wind abgewendeten Seite wird geöffnet. Aber auch das hilft kaum. Auf meinen Brillengläsern bildet sich sofort eine Staubschicht. Dann kommen Wasserpfützen die beweisen, dass es hier vor kurzem geregnet hat. Wenn der Bus mit einem Vorderrad in eine solche Pfütze gerät, spritzt das Wasser bis zum Fenster hoch, so dass die Hochsee-Illusion perfekt ist. Bald kommt ja die Regenzeit. Da werden nur noch die alten Busse mit Seilwinde eingesetzt. Da kann dann die Ankunft der Fahrt nicht mehr vorausgesagt werden.

Donnerstag um 15 anstatt wie berechneten um 14 Uhr kommen wir auf der Polizeistelle vor Rosaleda an. Maleika erwartet uns. Mit uns kommt Michael, der deutsche Südamerikareisende. Wir haben ihn eingeladen, um ihm ein bisschen von "unserem" Chaco zu zeigen. Er hat zwar nicht viel Zeit, da er in Buenos Aires verabredet ist, aber er will sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. In den gängigen Reiseführern und internationalen Guides, vor allem den nordamerikanischen, seht wenig bis gar nichts über Paraguay, schon gar nicht über den Chaco. Und das was darin steht ist veraltet, falsch und irreführend. Das führt dann auch dazu, dass Südamerikareisende von Bolivien direkt nach Asunción fahren. Zudem wird von den Busunternehmen keine Ermässigung gewährt, wenn jemand zum Beispiel nur nach Filadelfia fährt.

Wir laden Michael zum Nachtessen im Hotel Suiza ein. Dafür muss er aber ein Exemplar unserer ersten Zeitungsausgabe kaufen. Wir zeigen Michael Rosaleda by night und am anderen Morgen hoch zu Ross. Dann besuchen wir in Filadelfia den Corral und eine Menno-Familie. Da Michael nebst Chorleiter und Orgelspezialist auch Klavierspieler ist, muss er auch kurz dem Jüngsten den Ohrwurm "pour Elise" beibringen. Er ist bald Mittelpunkt der ganzen Familie und wir haben viel Spass. Bald schon ist die Zeit gekommen, wo er sich auf den Nachtbus nach Asunción sputen muss. Es bleibt noch Zeit, um einige Notizen zu machen. Michael schreibt auch seine Eindrücke an bekannte Guides und möchte bald ein eigenes Reisebuch herausgeben. Ich batte ihn noch, uns eine Geschichte zu schicken, damit wir sie in unserer Rosaleda-Zeitung veröffentlichen können. Wir verabschieden uns herzlich. Es war eine tolle Begegnung.

P.S.: Rund eine Woche nach unserem Ausflug wurde der Bolivienbus 100 Km nach Santa Cruz überfallen. Die Banditen waren in Militäruniform gekleidet und gaben sich als Drogenpolizei aus. Sie lotsten den Bus in eine Seitenstrasse, raubten die Reisenden aus, zerschossen die Pneus und verschwanden spurlos.

Die Gegend zwischen Santa Cruz und Asunción ist extrem karg besiedelt. Es ist auch schwer vorzustellen, dass um dieses Gebiet im sog. Chacokrieg so heftig gekämpft wurde, dass auf bolivianischer Seite 65'000 und auf paraguayischer Seite 36'000 Tote zu beklagen waren. Der Chacokrieg wird als kapitalistische Auseinandersetzung interpretiert. "Royal Dutch" gegen "Standard Oil". Die beiden grossen Erdölkonzerne hätten die kriegführenden Länder aufeinander gehetzt, um sich das im Chaco vermutete Öl zu sichern.

platz16x16.gif (55 Byte)

zurück ¦ nach oben