logop.jpg (4646 Byte) platz16x16.gif (55 Byte)
platz16x16.gif (55 Byte)
SchaltR_Home.jpg (1669 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Hof.jpg (1914 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Wir.jpg (1459 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Umg.jpg (1997 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Pferde.jpg (2145 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Tiere.jpg (2123 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Erleb.jpg (1964 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Reit.jpg (1885 Byte)
platz16x10.gif (826 Byte)
SchaltR_Links.jpg (1615 Byte)
BannerR_Erleb.jpg (7206 Byte)
platz284x16.gif (913 Byte) platz16x16.gif (55 Byte) platz284x16.gif (913 Byte)

Zurück

Die Schwarze Armee
 

Ricardo, Rosaleda, den 6.1.2002)
Wenn uns hier etwas vehement zuwider ist, dann ist es die Schwarze Armee. Als Schwarze Armee bezeichnen wir den Schwarm von schwarzen Heuschrecken, die fast jedes Jahr anfangs Sommer auftauchen und da und dort wie die Infanterie über die Strasse marschiert und ein neues Ziel avisiert.

Zuerst sind die einzelnen Tiere etwa einen Zentimeter lang und tief schwarz. Wenn sie grösser werden, dann erscheinen zwei knall-gelbe Streifen auf der Seite, wir sagen denen "Adidas-Streifen". Bald sind sie zwei, drei und vier Zentimeter lang. Sie haben einen gebogenen Körper, so dass das Hinterteil keck nach oben zeigt, so richtig arrogant.

Wenn man sie im Frühsommer das erste Mal sieht, dann sitzt ein Pulk dieser Tiere, vielleicht 30 bis fünfzig auf einem Strauch oder Grasbüschel verteilt. Wenn man näher als zwei Meter herantritt, dann springen alle wie auf Kommando auf die Erde hinunter. Das raschelt dann so, wie wenn der Wind durch die Blätter weht. Später sieht man sie dann auch wandern. In Heeresstärke von bis zu hundert Tieren ziehen sie über den Boden und suchen eine neue Pflanze, suchen neue Jagdgründe. Am besten sieht man sie natürlich auf dem hellen Hintergrund der Strasse. Normalerweise hüpfen sie nicht, sondern bewegen sich Schritt für Schritt vorwärts, wie eine kämpfende Armee. Wenn man sie in ihrer Wanderung stört, so springen die einzelnen Tiere auf alle Seiten.

Manchmal, so nehme ich an, ist der Anführer nicht ganz bei Trost, denn dann klettern sie auf einen Pfahl oder einen Zaundraht und bilden eine schwarze Traube. Es gibt da nichts zu fressen, aber sie klammern sich da hin und warten auf neue Befehle.

So kann es dann geschehen, dass ein Heer dein Haus aufs Visier nimmt und langsam aber unwiderstehlich auf es zumarschiert. Dort angelangt klettern sie auf einen Besenstiel oder die Verandamauer hinauf. Es gibt da nichts zu fressen, sie tun das einfach so. Ist das nicht widerlich?

0404_Jumper_am_Boden_284.jpg (10555 Byte)

Hier ist die Heuschrecke bereits ca. 6 cm lang

0404_Jumper_am_Halm_284.jpg (8415 Byte)

Die Heuschrecken klettern in Gruppen Grashalme hoch. Wenn man in die Nähe kommt, springen alle raschelnd zu Boden.

0404b_Grashuepfer_284.jpg (6434 Byte)

Die Morphose ist vollendet, die Heuschrecke ausgewachsen und etwa 10 cm lang. Mit ihren vier Flügeln "propellert" sie recht unbeholfen von einem Baum zum anderen.

platz16x16.gif (55 Byte)

zurück ¦ nach oben

 
platz16x16.gif (55 Byte)
Pferde- und Eselsurfen

 

(Ricardo, Rosaleda, den 6.1.2002)
Wir haben viele lustige und schöne Vögel ums Haus. Einige verwegene Exemplare haben eine neuen Sport entdeckt: Das Pferdesurfen oder das Eselsurfen. Gewisse Vögel fliegen ja bekanntlich weit. Ein solcher "Weltenbummler" muss unseren Vögeln hier vom Wellenreiten, vom Surfen auf Brettern durch die hohen Wellen, erzählt haben. Unsere Vögel werden unsere Equiden beobachtet und festgestellt haben, dass so ein Pferderücken wie eine Welle auf und ab schaukelt. Der Mutigste wird den ersten Versuch gemacht haben. Da er nicht tot vom Pferd gefallen ist, also nicht abgeworfen wurde und auch nicht seekrank wurde, haben es ihm weitere nachgemacht und schon haben wir einen neuen Volkssport – oder eben Vogelsport. Und verhungern muss man dabei auch nicht, denn zu Naschen gibt es ja in einem solche Fell zur Genüge. Von dieser Fellpflege profitieren wiederum die Reittiere und lassen sich das Reiten daher gern geschehen.

01_Pferdesurfen_284n.jpg (12218 Byte)

Eine geniale Symbiose: Sport (Surfen), Futteraufnahme (Milben usw.) und Fellpflege in einem. Die Natur ist erfinderisch.

0407_Pferdesurfen_284.jpg (12169 Byte)

zurück ¦ nach oben