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| Paraguay ¦ Meldungen ¦ Chaco ¦ Pflanzen ¦ Tiere
¦ Land und Leute ¦ Häuser
und Siedlungen |
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>> Vogelwelt im Chaco |
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All
diese Tiere haben wir hier im Chaco gesehen oder sind mit ihnen auf irgend eine Weise in
Berührung gekommen.
(leider gibt es kaum Beschreibungen von paraguay-spezifischen Tieren) Fotos:
Ricardo |
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Tucatuca
Oder Tuco-tuco. Ein Nagetier, etwas grösser
als ein Meerschweinchen. Es gräbt tiefe Löcher in den Boden, wo dann die Pferde stolpern
können. |
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| Schildkröte Vor allem wenn es regnet kommen sie hervor, die ganz
normalen Landschildkröten. Wo sie sich verstecken weiss ich nicht. Ab und zu bringt ein
Hund ein Exemplar nach Hause. Normalerweise können wir sie ihm unbeschädigt entwenden
und wieder aussetzen.
(Foto: Seilkopf) |
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 Ein uraltes Exemplar auf einer Estancia. Er hört auf den Namen Alex. (Foto:
Ricardo) |
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| Der
Puma el león Der Puma wagt sich oft nahe an bewohnte Gebiete und "pflückt" sich
da und dort ein Weidetier, ein Zicklein oder ein Lämmchen. Wenn hier in Paraguay im
täglichen Sprachgebrauch vom Löwen gesprochen wird, so handelt es sich meist um den
Berglöwen, den Puma. [Detail] |
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Der Jaguar (Panthera onca) el tigre
Der Jaguar verhält sich viel menschenscheuer als der Puma. Aber
auch er oder mindestens seine Spuren können im weiteren Umkreis von Behausungen, aber
eher noch von abseits kampierenden Arbeitern gesichtet werden. Aber meistens ist es so,
dass man jemanden kennt, der jemanden kennt, der einen Jaguar gesehen hat. Im täglichen
Sprachgebrauch wird der Jaguar meist als "tigre" bezeichnet. [Detail] |
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Aasgeier
Wenn man die Aasgeier kreisen sieht, dann weiss man, dass da ein
Kadaver liegen muss. Wenn es auf dem eigenen Grundstück ist, dann zuckt man zusammen und
hofft, dass es kein eigenes Tier ist. Wenn ein Baum in der Nähe des verendeten Tieres
steht, dann versammeln sich die Aasgeier darauf und fliegen abwechslungsweise zur Beute
hinunter. [Detail]
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| Carancho Der Carancho ist ein aasfresser Vogel, falkenartig und
etwas kleiner als der Aasgeier. Er ist ein schönes Tiere: braun mit einem weissen
Halsband und roten Kopffedern. Auf der Strasse, vor allem der Ruta Trans-Chaco, sind sie
zahlreich am frühen Morgen anzutreffen, wenn sie die über Nacht angefahrenen Tiere
beseitigen. [Detail] |
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Sapo - die Kröte
Der Sapo macht in der regenarmen Zeit einen
Winterschlaf. Aber sobald es regnet und Insekten hat, kommt er am Abend zahlreich zum
Vorschein und lauert rund ums Haus und unter Lampen auf seine Beute. [Detail] |
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| Tatu - das
Gürteltier Dem
Tatu begegnen wir hier im Chaco fast täglich. Kurz vor unseren Füssen oder Rädern
"beinelt" das etwas gebückt gehende Urtier fast wie ein Spielzeug über die
Strasse. Wenn es Gefahr wittert, macht es eine Kugel.
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 (Foto: Chr. Seilkopf) Dieses Exemplar im
Dortmunder Zoo lässt sich problemlos fotografieren. |
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| Ñandú
- der südamerikanische Strauss Den Ñandú können wir oft beobachten, wenn er zu zweit oder in
Gruppen über eine Viehweide spaziert. [Detail]
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| Kaiman
- el yacaré Er
gehört zur Familie der Alligatoren und wird 2 m lang. Im unteren Chaco (Dep. Presidente
Hayes), der in der Regenzeit von den Flüssen bewässert wird, ist der Kaiman in
allen Gewässern anzutreffen. Aber auch im Chaco Central (Dep. Boquerón) hat es in
einigen künstlichen Lagunen (sog. Tajamar) Exemplare dieser Spezies. [Detail]
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| Ameisenbär Den Ameisenbären sieht man selten. Aber wenn
man ihn sieht, dann gibt er schon eine imposante Silhouette ab. Mit seinen kräftigen
Vorderarmen kann er sich mächtig zur Wehr setzen (siehe Geschichte: "Junior auf dem Röntgentisch").
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 (Foto Chr. Seilkopf) Der Einfachheit halber aufgenommen im Dortmunder Zoo |
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| Pekari
- das Nabelschwein Das
Halsbandpekari lebt in Gruppen von 5 - 10 Tieren, das Weissbartpekari kommt einzeln oder
auch in Banden bis zu hundert Individuen vor - wehe dem unvorsichtigen Jäger. Einfacher
zu beobachten sind die Exemplare im Kleinstzoo "Irene" in Filadelfia.
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